Spenden in der Passionszeit: Hilfe für die Menschen im Jemen

Veröffentlicht am Mi., 26. Feb. 2020 00:00 Uhr
WAS BEWEGT BERLIN?

Es ist die größte humanitäre Katastrophe der Welt: Der seit März 2015 andauernde Konflikt im Jemen hat das Land in unermessliche Not gestürzt. Mehr als 24 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – rund 80 Prozent der Bevölkerung.

Seit der Eskalation des Konflikts zwischen Huthi-Rebellen und der Regierung im März 2015 ist das Land in zwei Teile gespalten. Durch die Kämpfe wurden bislang mehr als 3,6 Millionen Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben und leben unter oftmals menschenunwürdigen Bedingungen in notdürftigen Camps, mehr als 17 Millionen Menschen haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Wir sind gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort, um Hunger zu bekämpfen und die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im Juli 2019 von der Regierung in Aden eine offizielle Registrierung als Hilfsorganisation im Jemen erhalten. Dadurch können Projekte jetzt einfacher umgesetzt und ausgebaut werden. Auch im Jemen arbeitet das evangelische Hilfswerk mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Angesichts der dramatischen Notlage soll das Hilfsprogramm weiter ausgebaut werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention von Cholera und einer verbesserten Trinkwasserversorgung sowie auf der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung.

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Foto: Abdullah Gamal Abdullah/Diakonie Katastrophenhilfe

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