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#beziehungsweise: jüdisch und christlich

#beziehungsweise: jüdisch und christlich
Veröffentlicht am Mo., 28. Dez. 2020 14:27 Uhr
BERLIN: Kirchenkreise

@Evangelische und katholische Kirche wollen die Bekämpfung des Antisemitismus stärker zum Thema machen. Dazu startet im Januar 2021 eine bundesweite Kampagne mit dem Titel "#beziehungsweise: jüdisch und christlich - näher als du denkst". Die Kampagne mit Plakat-Aktion soll am Mittwoch in Berlin vorgestellt werden.

Die Kampagne wende sich insbesondere an die Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, hieß es. Kernanliegen sei, die Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Christen in den Festen und im religiösen Leben aufzuzeigen. Damit solle gegen den zunehmenden Antisemitismus, der auch christliche Wurzeln habe, klar Stellung zu bezogen werden.

Kernstück der Kampagne sollen Plakate für jeden Monat sein, die anhand von Festen und Traditionen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede der beiden Religionen benennen, hieß es. Diese könnten in den Gemeinden aufgehängt werden. Ein QR-Code auf den Plakaten führe dann zu einer Website, auf der die Themen aufgearbeitet werden. 

Die Kampagne ist den Angaben zufolge aus einer Initiative der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz entstanden und hat sich zu einem deutschlandweiten ökumenischen Projekt entwickelt, das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) aufgenommen wurde und unterstützt wird. (epd)

Hier geht's zum Homepage der Kampagne

Ein Jahr lang lädt die evangelische Wochenzeitung „die Kirche“ jeden zweiten Mittwoch im Monat zu einem Online-Dialog (via Zoom) zwischen zwei Gesprächspartnern ein. Die Zuschauer*innen am Computer sind eingeladen Fragen zu stellen.

Los ging es am 13. Januar mit der Bedeutung von Gottes Wort. Johanna Friese spricht mit Pröpstin Christina-Maria Bammel und Rabbiner Andreas Nachama über zweifaches Hören, beerdigte Torarollen, Worthäppchen als Brotboxen und einen gemeinsamen Schatz.
HIer gibt es das komplette Interview zum Nachlesen.

Für das zweite Zoom-Gespräch am 10. Februar sind Rabbiner Yitzrak Ehrenberg und Domvikar Msgr. Hansjörg Günther angefragt. Das Thema: "Wir trinken auf das Leben" Purim beziehungsweise Karneval.

(Anmeldung zu den Gesprächen jeweils über dialog@wichern.de: dann wird Ihnen der zoom-Link zugesandt.)