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3. März: Abendforum Erinnerungskultur:en in der Einwanderungsgesellschaft

3. März: Abendforum Erinnerungskultur:en in der Einwanderungsgesellschaft
Veröffentlicht am Mo., 8. Feb. 2021 06:01 Uhr
WOHIN IN BERLIN

Woran erinnern sich Menschen in einer Einwanderungsgesellschaft? Und wie erinnern sie sich? Welche Rolle spielen dabei Migrationserfahrungen und religiöse Zugehörigkeiten? Ein Abendforum der Ev. Akademie widmet sich den Erinnerungskultur:en in der Einwanderungsgesellschaft.

In unserer vielfältigen Gesellschaft steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und anderer Gewalterfahrungen auf dem Prüfstand. Während rechte Stimmen die nach 1945 entstandene Erinnerungskultur auf demagogische Weise als „Schuldkult“ verunglimpfen, werden ernsthafte Debatten über neuere migrationsgeschichtliche, verflechtungshistorische und geschichtspädagogische Zugänge geführt.

Im Abendforum der Ev. Akademie zu diskutieren darüberMarina Chernivsky, Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment / OFEK e.V., Dr. Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, Saba-Nur Cheema, Leiterin der Bildungsprogramme an der Bildungsstätte Anne-Frank und Mohamed Ibrahim, Politikwissenschaftler, Trainer in der politischen Bildungsarbeit. Es moderiert Eren Güvercin von der Alhambra Gesellschaft

Diese Veranstaltung ist Teil der interreligiösen Reihe „Grenzgänge", die gemeinsam von der Alhambra-Gesellschaft, der Apostel-Paulus-Gemeinde, dem Berliner Missionswerk, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg organisiert wird. In dieser Reihe verbinden wir die inhaltliche Auseinandersetzung mit interreligiösen Fragen mit der Suche nach künstlerischen Zugängen zur Begegnung von Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Prägung.

Der Zoom-Link zur Veranstaltung wird vorab unter diesem Link veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.