02/02/2026 0 Kommentare
Aschermittwoch der Künstler:innen: Jüdisch & christlich
Aschermittwoch der Künstler:innen: Jüdisch & christlich
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Aschermittwoch der Künstler:innen: Jüdisch & christlich
Beim Aschermittwoch der Künstler:innen interpretiert der Feuilletonist Simon Strauß ein Werk des jüdischen Künstlers Benyamin Reich
Ab Aschermittwoch verhüllt ein Vorhang aus Talmud-Seiten und Fotografien den Altar der St. Matthäus-Kirche am Berliner Kulturforum. Geschaffen hat ihn der jüdische Künstler Benyamin Reich. Das Gewebe aus talmudischen Texten, kabbalistischen Symbolen und Fotos des Künstlers erinnert an den feingestickten Vorhang des Jerusalemer Tempels – nach rabbinischem Verständnis ein Symbol für einen metaphysischen Vorhang im Himmel. Zugleich zitiert er visuell christliche Fastentücher, die während der Passionszeit den Altar einer Kirche verhüllen und so den Kontakt zwischen Gott und Mensch temporär infrage stellen.
Simon Strauß, Buchautor und Feuilleton-Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, wird in seiner Künstlerrede beim traditionellen Aschermittwoch der Künstler:innen die künstlerische Arbeit von Benyamin Reich interpretieren und ausgehend vom Motiv der (Altar-)Verhüllung das Verhältnis von Kunst und Kirche in Christentum und Judentum ausloten. Auch das jüdische Leben in Berlin wird in Strauß‘ Rede eine Rolle spielen.
Mittwoch, 18. Februar 2026, 18:00 Uhr, Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler // St. Matthäus-Kirche, Kulturforum Berlin, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
Ökumenische Vesper mit Austeilung des Aschekreuzes
Predigt: Weihbischof Matthias Heinrich
Liturgie: Bischof Christian Stäblein, Pater Georg Maria Roers S.J.,
Pfarrer Hannes Langbein
Künstlerrede: Simon Strauß, Journalist und Buchautor
Eröffnung der Ausstellung „Parochet“ des Künstlers Benyamin Reich
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