02/02/2026 0 Kommentare
Kältehilfe: Stadtmission ruft weiter zu Spenden auf
Kältehilfe: Stadtmission ruft weiter zu Spenden auf
# WAS BEWEGT BERLIN?

Kältehilfe: Stadtmission ruft weiter zu Spenden auf
Sie rollen wieder – die Kältebusse der Berliner Stadtmission. Nachdem vor ein paar Wochen die drei Kältebusse des evangelischen Vereins durch Brandstiftung zerstört wurden, ist das Team Kältebus wieder jede Nacht mit drei Fahrzeugen unterwegs.
Zwei hauptamtliche Fahrer unterstützen das aus 60 ehrenamtlich tätigen Menschen bestehende Team. Jeden Abend um 19.45 Uhr beladen sie in der Lehrter Straße die Kältebusse mit Schlafsäcken und Isomatten, kochen heißen Tee und bereiten Fünfminuten-Terrinen vor. „Was für viele nur ein Snack für zwischendurch ist, ist für obdachlose Menschen manchmal die einzige warme Mahlzeit am Tag“, sagt Kältebusfahrer Matthias Spreemann.
Obwohl er schon viele Jahre den Kältebus der Stadtmission steuert, ist er immer wieder erschüttert, wenn der Bus zu Menschen gerufen wird, die im Rollstuhl sitzen, denn oft habe man keine Möglichkeit, mobilitätseingeschränkte Menschen unterzubringen - es sei denn, sie sind selbst in der Lage, sich aus dem Rollstuhl in ein Bett oder auf die Toilette zu bewegen.
Da ist es gut, wenn es zusätzliche Plätze für mobilitätseingeschränkte Menschen gibt. Damit obdachlose Menschen in Nächten mit zweistelligen Minusgraden nicht auf der Straße erfrieren, hatte die Berliner Stadtmission spontan im Zentrum am Zoo am Hardenbergplatz 13 temporäre Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen.
Das Nachtcafé am Standort Zoo war ein gemeinschaftliches Projekt des Zentrums am Zoo, der Bahnhofsmission am Zoo und der Mobilen Einzelfallhilfe mit dem Ziel, obdachlosen Menschen in Extremwetterbedingungen Schutz vor dem Erfrieren zu bieten. Die Initiative dazu ging von den Mitarbeitenden aus, die den Gästen und Klient:innen einen warmen und sicheren Ort für die Nacht anbieten wollen.
„In den ersten beiden Nächten haben 32 und 37 Menschen hier übernachtet, in der dritten Nacht dann 62 Menschen“, sagt Sozialarbeiterin Helen Schreiterer. Nachts hat dann der Kältebus Menschen im Rollstuhl vorbeigebracht. Helen Schreiterer bietet tagsüber zusammen mit zwei Psycholog:innen Sozialberatung für Menschen im Bahnhofsumfeld an. In diesen Nächten ist sie mit ihren Kolleg:innen rund um den Bahnhof Zoo unterwegs, um frierenden Menschen ohne Obdach ein Übernachtungsangebot zu machen.
Helfen Sie, Leben zu retten!
Mit Ihrer Spende kann die Berliner Stadtmission Schlafsäcke, warme Mahlzeiten und Notunterkünfte bereitstellen – und vor allem Menschen vor dem Erfrieren bewahren. Jede Spende hilft, flexibel auf extreme Wetterbedingungen zu reagieren. Gemeinsam können alle dafür sorgen, dass niemand in der Kälte allein gelassen wird. Ihre Unterstützung schenkt obdachlosen Menschen nicht nur Wärme, sondern auch Hoffnung.
Verein für Berliner Stadtmission
IBAN: DE67 3702 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33XXX
SozialBank AG
Paypal.me/berlinerstadtmission
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