Arthur Rackwitz: Pfarrer, Sozialist, Widerstandskämpfer

Arthur Rackwitz: Pfarrer, Sozialist, Widerstandskämpfer

Arthur Rackwitz: Pfarrer, Sozialist, Widerstandskämpfer

# WAS BEWEGT BERLIN?

Arthur Rackwitz: Pfarrer, Sozialist, Widerstandskämpfer

Er half Jüdinnen und Juden bei der Flucht, versteckte Verfolgte und wurde dafür selbst ins KZ Dachau deportiert: Der Neuköllner Pfarrer Arthur Rackwitz gehörte zu jenen evangelischen Christ:innen, die sich dem Nationalsozialismus widersetzten – aus seinem Glauben heraus und mit klarem gesellschaftspolitischem Anspruch. Am 19. Juni wird sein Mut mit einer Berliner Gedenktafel gewürdigt. Sie wird genau dort angebracht, wo Arthur Rackwitz Pfarrer war: an der Philipp-Melanchthon-Kirche in Neukölln.

Gleichzeitig eröffnet der Kirchenkreis Neukölln an diesem Tag dort die Ausstellung „Evangelische Grenzgänger“. Sie erzählt eine Geschichte, die kaum jemand kennt: die der Religiösen Sozialisten – einer kleinen, angefochtenen Bewegung in der Kirche, die christlichen Glauben mit dem Einsatz für soziale Gerechtigkeit verband. Im Mittelpunkt stehen Arthur Rackwitz und Paul Piechowski, ebenfalls Pfarrer in Neukölln. Als „Grenzgänger“ zwischen Kirche und Arbeiterbewegung verbanden beide christlichen Glauben mit sozialem und politischem Engagement.

Freitag, 19. Juni 2026, 15.30 Uhr
Philipp-Melanchthon-Kirche
Kranoldstr. 16, 12051 Berlin-Neukölln

Der Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt Alexander Straßmeir und die Berliner Generalsuperintendentin Julia Helmke würdigen Arthur Rackwitz; der Neuköllner Superintendent Christian Nottmeier stellt die Ausstellung vor.
Weitere Informationen 

Außerdem findet am 19. und 20. Juni vor Ort eine Fachtagung zum religiösen Sozialismus statt – für alle, die tiefer einsteigen möchten. 
Anmeldung und Infos hier

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