Lebensmelodien-Ensemble erinnert an das queere Berlin-Schöneberg der 20er-Jahre

Lebensmelodien-Ensemble erinnert an das queere Berlin-Schöneberg der 20er-Jahre

Lebensmelodien-Ensemble erinnert an das queere Berlin-Schöneberg der 20er-Jahre

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Lebensmelodien-Ensemble erinnert an das queere Berlin-Schöneberg der 20er-Jahre

Eine musikalische Reise durch das queere Berlin zum „Idahobit“, dem Tag gegen Gewalt und Diskriminierung sexueller Orientierung.

Ihre Recherchen zu Käte Rogalli, einer 1903 geborenen Transperson, deren Namen die Musikerin Francesca Zappa auf einem Stolperstein in Berlin-Schöneberg entdeckt hatte, waren Anlass für ein besonderes Konzert am 17. Mai in der Apostel-Paulus-Kirche im Akazienkiez. "Ein anderes Lied. Eine musikalische Reise durch das queere Berlin 1907-1945" ist es überschrieben und fasst die Nachforschungen von Francesca Zappa zur queeren Musik- und Kunstszene im Berlin-Schöneberg der 20er-Jahre zusammen. 

So geht es unter anderen um den Sexualforscher Magnus Hirschfelder, die Tänzerin Anita Berber oder den Schriftsteller Klaus Mann. Das Lebensmelodien-Ensemble, dem Francesca Zappa angehört, verbindet hier erstmals Musik- und Text-Elemente. Lebensmelodien-Musiker:innen wie Francesca Zappa, Nur Ben Shalom und Michael Cohen-Weissert treten mit Queer-Ikonen wie der Sängerin Achan Malonda, dem Musiker Sven Ratzke und dem Schauspieler Heinrich Horwitz gemeinsam auf. Bekannt geworden ist das Lebensmelodien-Ensemble durch die Aufführung jüdischer Musik aus der Zeit von 1933-45.

Sonntag, 17. Mai 2026, 19 Uhr (Einlass ab 17.45 Uhr)
Apostel-Paulus-Kirche, Grunewaldstraße 77a, 10823 Berlin
Das Konzert wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. 
Eintritt frei -
Anmeldung erforderlich 

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