02/04/2026 0 Kommentare
Die Osternacht – erzählt als Fuck Up Night
Die Osternacht – erzählt als Fuck Up Night
# WOHIN IN BERLIN

Die Osternacht – erzählt als Fuck Up Night
Geplatzte Träume, gescheiterte Visionen, fatale Fehlentscheidungen: am 3. und 4. April widmet sich eine "Fuck Up Night" den Niederlagen im Leben. Sechs Figuren der Ostergeschichte, Petrus, Maria Magdalena, Judas, Pilatus, Josef von Arimathäa und Thomas erzählen uns von ihren größten Fehlern, Zweifeln und verpassten Momenten.
Verkörpert von Schauspielerinnen und Schauspielern entstehen persönliche und überraschend aktuelle Perspektiven auf eine uralte Geschichte. Ein Abend über Brüche, Schuld und Angst und darüber, warum genau dort etwas Neues beginnen kann. Mit Live-Band und den den Schauspieler*innen: Thomas Georgi, Nora Schulte, Manolo Palma, Greta Galisch de Palma, Andreas Klopp, Matthias Brenner.
Musikalisch wird der Abend von Gerald Schneider geleitet.
"Die Ostergeschichte besteht aus lauter gescheiterten Figuren", erklärte Pfarrerin Jasmin El-Manhy, die mit dem Theologen Alexander Höner gemeinsam die Idee entwickelt hat. Die Botschaft der Inszenierung ist laut Höner: "Scheitern ist nicht das Ende der Geschichte." Begleitet von Popmusik würden persönliche und "überraschend aktuelle" Perspektiven auf die alte Geschichte eröffnet.
Fehlerfreundliche Kultur als Ziel
Das Konzept der "Fuckup-Nights" (übersetzt: "Missgeschick-Nacht") stammt aus der Szene der Unternehmensgründer. Misserfolge werden bei einer solchen Veranstaltung in einem wertschätzenden und humorvollen Rahmen auf der Bühne geteilt und die daraus gezogenen Lehren präsentiert. Vor allem die Etablierung einer fehlerfreundlichen Kultur steht im Fokus, bei der sowohl das Eingestehen von Fehlern, als auch das Lernen daraus wichtig ist. (red +epd)
03. + 04. April, 20 Uhr
Lazarushaus
Marchlewskistr. 40, 10243 Berlin
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