Weiterer Kältebus der Berliner Stadtmission angezündet

Weiterer Kältebus der Berliner Stadtmission angezündet

Weiterer Kältebus der Berliner Stadtmission angezündet

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Weiterer Kältebus der Berliner Stadtmission angezündet

Erneut ist ein Kältebus der Berliner Stadtmission zur Versorgung obdachloser Menschen angezündet worden. Wie die Stadtmission am Donnerstagabend mitteilte, konnte ein Tatverdächtiger von Mitarbeitenden "auf frischer Tat" ertappt werden. Er sei der Polizei übergeben worden. Das Fahrzeug sei nun fahruntauglich, nachdem der Brand mit Feuerlöschern gelöscht wurde.

Damit ist auch der letzte von drei Kältebussen der Stadtmission durch Brandstiftung fahruntauglich geworden. Bereits am vergangenen Wochenende war ein Fahrzeug vom Typ VW-Crafter vollständig ausgebrannt. Die Polizei vermutete Brandstiftung. Ein Zeuge hatte damals zuvor eine Person an den geparkten Fahrzeugen bemerkt. Durch das Feuer wurde ein weiterer Kältebus leicht beschädigt.

Kältebusse sind spendenfinanziert

Nach der mutmaßlichen Brandstiftung in der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember bekam die Stadtmission viel Unterstützung aus der Bevölkerung. Autovermietungen hätten Ersatzfahrzeuge angeboten, es habe viele Zuschriften und Hilfsangebote gegeben, eine Privatperson hatte kurzfristig für Sonntagnacht ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt, hieß es. Zudem waren Spenden für einen neuen Kältebus eingegangen.

Die von 60 Ehrenamtlichen und zwei Festangestellten betriebenen drei Kältebusse versorgen im Winterhalbjahr obdachlose Menschen auf der Straße mit Schlafsäcken, heißem Tee oder Suppe und bringen sie auf Wunsch auch in Notunterkünfte. Im vergangenen Winter wurden so 2.100 Menschen versorgt. Die Busse werden dabei komplett aus Spenden finanziert. (epd)

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