28/10/2026 0 Kommentare
"Gott will, dass Frauen leben" – Aktionstag gegen Gewalt
"Gott will, dass Frauen leben" – Aktionstag gegen Gewalt
# WAS BEWEGT BERLIN?

"Gott will, dass Frauen leben" – Aktionstag gegen Gewalt
Gewalt gegen Frauen ist Alltag. Sie geschieht in Partnerschaften, in Familien, im öffentlichen Raum. Ihre extremste Form ist der Femizid – die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts. Unter dem Motto „Gott will, dass Frauen leben – Wir wollen das auch!“ setzt ein ökumenischer Frauengottesdienst am Mittwoch, 25. November 2026, um 18 Uhr in der katholischen Kirche St. Ansgar ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
Der Gottesdienst findet am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt. Weltweit machen an diesem Tag Initiativen und Organisationen auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam und fordern wirksamen Schutz, gesellschaftliche Veränderungen und ein Ende der Gewalt.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht ein Gedenkritual für die Frauen, die 2025 in Berlin ermordet wurden. Ihre Schicksale sollen nicht in Vergessenheit geraten. Zugleich geht es um die Frage, welche Verantwortung Kirche und Gesellschaft tragen, wenn Frauen bedroht, misshandelt oder getötet werden.
Vorbereitet wird der Gottesdienst von Frauen aus verschiedenen christlichen Traditionen. Er richtet sich an alle Menschen, die gemeinsam der Opfer gedenken und ein Zeichen gegen Gewalt setzen möchten. Der Gottesdienst wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Im Anschluss gibt es bei Tee und einem Imbiss Raum für Gespräche und Austausch.
Zu den Veranstalterinnen gehören die Evangelische Frauenarbeit im Amt für kirchliche Dienste der EKBO, das Erzbistum Berlin, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und das Ökumenische Frauenzentrum Evas Arche e. V.
Ökumenischer Frauengottesdienst zum Aktionstag gegen Gewalt an Frauen
Mittwoch, 25. November 2026, 18 Uhr
Katholische Kirche St. Ansgar
Klopstockstraße 31, 10557 Berlin (U-Bhf. Hansaplatz)
Die Kirche ist barrierefrei für Menschen im Rollstuhl erreichbar.
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