Zeitspuren in St. Matthäus - Werke von A K Dolven

Zeitspuren in St. Matthäus - Werke von A K Dolven

Zeitspuren in St. Matthäus - Werke von A K Dolven

# WOHIN IN BERLIN

Zeitspuren in St. Matthäus - Werke von A K Dolven

Arktischer Marmor, eine Stimme über einem See auf den Lofoten, tägliche Zeichnungen aus einer Zeit der Isolation und eine Tulpe zwischen Vergehen und Neubeginn: Unter dem Titel „four hundred million years of sunrise from the dark“ zeigt die norwegische Künstlerin A K Dolven in der St. Matthäus-Kirche Arbeiten, in denen unterschiedliche Vorstellungen und Erfahrungen von Zeit aufeinandertreffen.

Geologische, historische und persönliche Zeit überlagern sich in den Werken. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder die Frage nach Berührung: eine Hand auf einem jahrtausendealten Stein, ein Pinsel auf einem Blütenblatt oder eine Stimme, die durch eine Landschaft schallt, als Echo zurückkehrt und schließlich die Zuhörenden erreicht. Dolvens Arbeiten lenken den Blick auf die eigene Anwesenheit im Augenblick – und zugleich auf Zeiträume, die weit über ein einzelnes Leben hinausreichen.

Mit der St. Matthäus-Kirche im Kulturforum treffen die Arbeiten auf einen besonderen Resonanzraum. Auch hier gehören Vergänglichkeit und Erinnerung, Gegenwart und die Frage nach dem, was sich dem unmittelbaren Blick entzieht, zur Geschichte des Ortes.

Die Ausstellung ist vom 18. September 2026 bis 31. Januar 2027, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, in der St. Matthäus-Kirche am Matthäikirchplatz zu sehen.

Begleitet wird sie von zwei Veranstaltungen: Am 19. November um 20 Uhr präsentieren A K Dolven und der norwegische Musiker Stian Westerhus die Performance „noch ein Tag – one day more“.
Für den 24. November um 19 Uhr ist außerdem ein Gespräch mit der Künstlerin geplant.

A K Dolven: „four hundred million years of sunrise from the dark“
18. September 2026 bis 31. Januar 2027
Dienstag bis Sonntag, 11–18 Uhr
St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Dies könnte Sie auch interessieren

0
Feed